Lebenstanz?!
 



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Ich komme immer wieder an den Punkt, an dem ich denke "So geht es nicht."

Was ist schon eine Feststellung ohne die entsprechende Konsequenz?

Wie geht es mir...? Mit der Situation so? Alles? Ich muss mich fragen wie wichtig mir Dinge sind. Jetzt grad bin ich voll Selbstsicherheit und Nicht-Alleine-Sein-Gefühl, aber das ändert sich und dann ändert sich mein Denken, meine Wünsche und Prioritäten.

Ich sehe nur Lösungen des Problems, die keine Lösungen sind, weil sie mir nicht gefallen. Manchmal gibt es auch Lösungen die welche sind, obwohl sie einem nicht gefallen. Ich weiß einfach nicht wie ich mich machen würde, wie mein Leben so wird. Ich werde es allerdings nicht herausfinden, wenn ich stehen bleibe. Sondern nur, wenn ich vorwärts gehe.
Nur wie das ist die Frage...

Meine Stimmung wird sich ändern. Meine Gedanken, mein Wille. Aber meine Einstellung wird sich wohl nicht ändern, nicht so schnell so krass jedenfalls. Ich will mich nicht aufgeben, richtig.
6.5.07 23:43


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Sie wurde verlacht.
Man sah sie nicht an, wenn sie den Menschen ins Gesicht blickte,
aber man sah ihr hinterher, als sie sich abwandte.
Man brannte ihr die Blicke auf den Rücken so, dass sie es deutlich fühlen konnte.
Abends zog sie sich aus und sah die wunde Haut.
Es blutete sogar.
Eine Träne verließ sie langsam.
Es ist die Frage, worauf man sein Fundament baut. Ob auf Sand oder ob auf Stein.
Auf den Blicken anderer Menschen steht und baut es sich nicht gut.
Sie wusste das. Sie wusste auch, dass etwas anderes im Leben zählt.
Dann schaute sie ihm ins Gesicht und sah seit langer Zeit wieder einen Blick, der auf sie selbst gerichtet war, auf ihr Inneres, auf ihre Seele.
Wut und Trauer wurden ihr genommen,
Mut und Trost erhielt sie dafür.
Ihre Muskeln und Sehnen streckten sich, sodass sie wieder aufrecht stand, um am nächsten Morgen den Menschen wieder lächelnd ins Gesicht zu blicken.
14.5.07 22:58


Gestern Nacht kurz vor dem Einschlafen besuchten mich ein paar Gedanken.
Sie waren neu und alt. Sie waren nur kurz da, bevor ich mich ins Tal der Träume verabschiedete.
Sie erzählten mir von Poesie. Meiner Posie.
Meine Poesie ist nichts außergewöhnliches und doch ist sie so charakteristisch mein. Es sind ein paar Worte und Sätze aneinandergereiht. Gemeinsam ergeben sie einen kleinen Ausdruck meines Inneren.
Selbstdarstellung, Selbstreflexion, Kreativität - alles nichts Neues. Ein ziemlich alter Hut eigentlich, und doch essentiell.
Ventil und Quelle neuer Kraft. Frustration und Langeweile.
Poesie wich noch nie von mir, welche Seite des Facettenreichtums sie auch immer gerade haben mochte.
Sie war immer da, meine kleine, ganz durschnittliche Poesie.
Ich glaube nicht, dass ich ihr Danke sagen muss. Oder vielleicht doch?
Zeichen werden zu Buchstaben, Buchstaben zu Worten und Sätzen. Sätze beginnen Bedeutung zu haben. Und die Bedeutung, die ist wichtig für mich. Wo beginnt das Zauberwerk? Auf dem Papier, in meiner Hand oder meinem Kopf, bei meinen Erlebnissen oder bei Gott? Wo endet es?

.. Antworten sind hier nicht der Sinn und Zweck, aber ein bisschen neugierig bin ich schon, was mir meine Gedanken gestern Nacht noch erzählt hätten, wäre ich nicht so früh eingeschlafen.
16.5.07 00:30





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