Lebenstanz?!
 



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Tagespeinlichkeiten.

Oft kommt es mir so vor, als würden nur mir diese verfluchten kleinen Fettnäpfchen und Denkaussetzer passieren. Diese miesen unangenehmen Situationen, in denen man einfach mal voll das Falsche oder gar nichts sagt. Wo man plötzlich im Mittelpunkt des Geschehens steht, ohne es zu merken und wenn es schon zu spät ist, gnadenlos rot anzulaufen.
Ich habe dann das Gefühl, die Welt geht unter. Ich will nur noch weg, fühle mich beobachtet, kann mich nicht leiden für meine mangelnde Schlagfertigkeit oder Selbstbehauptung oder Denkfähigkeit.
Plötzlich bin ich Auslöser eines allgemeinen Gelächters oder wenn es ganz hoch kommt, werde ich auch noch nachgeahmt. Sowieso, kann ich es in keinem Fall ausstehen, wenn man mich irgendwie nachäfft. Ich hasse diese miese, verletzende Art und Weise, meine Handlungen überspitzt und des fremden Amüsements bezweckt darzustellen. Oder um -mir- etwas deutlich zu machen.
Nein danke, ich kann mir selbst vorstellen, wie ich aussehe, wenn ich dies oder jenes mache. Dazu brauch ich keine Amateur-Schauspieler.
Wahrscheinlich passiert soetwas jedem. Meistens ist es ja auch nicht so schlimm und nach spätestens drei Tagen weiß man schon wieder nichts mehr von der Sache - Tagespeinlichkeiten eben.
Dennoch kenne ich dieses Gefühl nur zu gut, zu schnell stolpert man in eine Situation, die plötzlich viel zu schnell gar nicht mehr angenehm ist, ohne dass man irgendetwas geahnt hat.
Ich kann dieses Phänomen nicht leiden.
Es vergeht, Ja. Aber es geschieht immer und immer wieder. Jeder Tag ist potenziell risikobehaftet. Nie ist man davor geschützt und es kann immer und zu jeder Gelegenheit passieren..
8.2.07 22:38


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Wie ein Schauer kriecht dieses Gefühl von ihrem Rücken aus in ihren Nacken.
Dieses wachsende Unwohlsein. Das Wissen, dass man dem, was kommt, nicht entgehen kann.
Es greift von hinten sanft um ihren Hals und kriecht in ihren Kopf.
Die leisen Gedanken, die damit einhergehen, werden ignoriert. Die Gedanken, die heimlich in die Ohren flüstern und heimlich den Augen Bilder zeigen. Gefühle, die kommen werden. Sie kommen.
Der kalte Schauer rutscht ins Herz, was zu schlagen beginnt. Kurz und abgehackt. Und wieder normal. Und manchmal bleibt es auch stehen. Aber nie lang, denn sterben kann man an diesem kühlen Gefühl nicht.
Es kündigt nur das an, was unvermeidbar ist.
Einen ganz normalen Tag.
20.2.07 22:22





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